Hausinstallationen

Wer darf installieren?

Wer Installationen erstellt, ändert oder in Stand hält und wer elektrische Erzeugnisse an Installationen fest anschliesst oder solche Anschlüsse unterbricht oder ändert, benötigt gemäss Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen eine Installationsbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorates in Fehraltorf.

Die Verordnung über elektrische Niederspannungs-installationen NIV  erlaubt es Laien, in selbstbewohnten Wohnungen und Nebenräumen Beleuchtungskörper selbst aufzuhängen und zugehörige Schalter auszuwechseln.

In diesen Räumen dürfen auch einfache, einphasige Kleininstallationen mit einer Betriebsspannung von 230 Volt selbst vorgenommen werden (z.B. Installation einer Steckdose), sofern die Installation hinter einem bestehenden Fehlerstromschutzschalter mit einem Auslösestrom von höchstens 30 mA (Milliampère) angeschlossen wird.

Solche selbst erstellten Installationen müssen allerdings vor ihrer Inbetriebnahme von einem eidg. dipl. Elektroinstallateur oder von einem Elektrokontrolleur mit eidg. Fachausweis geprüft werden.

Doch Vorsicht: Wer wirklich nichts von Strom versteht, sollte besser die Finger von Do-it-yourself-Installationen lassen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil der Eigentümer einer Installation für die Sicherheit und Störungsfreiheit der elektrischen Anlage verantwortlich ist.

Wenn auch verhältnismässig wenig Unfälle passieren, ist und bleibt alles, was mit Strom zu tun hat, gefährlich und sollte daher im Zweifelsfall immer dem Fachmann überlassen werden.